Wir sind die Ja-Sager

 

Wir haben das Gejammer über Klimaerwärmung und Weltuntergang satt! Darum behandelt unser Dokumentarfilm "Ein neuer Anfang" die großen globalen Probleme als das, was sie wirklich sind: eine einzigartige Chance für die Menschheit einen Entwicklungssprung nach vorne zu machen! Wir wollen zeigen, dass der Wandel zu einer friedlichen und nachhaltig wirtschaftenden Weltgemeinschaft machbar ist. Auf dieser Seite erfahrt ihr, wie das geht ...

Wir haben sie tatsächlich gefunden

Die Lösungen

"Wir haben sie tatsächlich gefunden, die Lösungen wie wir die Welt retten können!"

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Wie geht es weiter?

Hier erfahrt ihr, was als nächstes gedreht wird.

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Es gibt auch die anderen

Es gibt auch die anderen

Sollen wir die Augen vor denen verschließen, die Klimawandel und Energiewende ablehnen?

Die Lösungen

Und das sind sie! Die Lösungen!!

Unser Film ist in 7 Themenschwerpunkte eingeteilt. Diese sind:

1) Bevölkerungswachstum:

Dieses Thema steht am Anfang unserer Dokumentation, da es die Basis für ein Überleben der Menschheit ist. Zugleich gibt es bei der Kontrolle über Geburtenraten die wenigsten Mittel, um ein weiteres explosionsartiges Anwachsen der Weltbevölkerung in den Griff zu bekommen. Zentrale Mechanismen zur Regulation sind die Bekämpfung der Armut, Stärkung der Frauenrechte und sexuelle Aufklärung. - Alles Elemente, die durch steigenden Wohlstand sowieso herbeigeführt werden.

Im Großen und Ganzen steht es um das Bevölkerungswachstum also gar nicht so schlecht, wie man durch die Medienberichterstattung immer glauben mag. So besagen alle Hochrechnungen, dass das Bevölkerungswachstum spätestens in 100 Jahren seinen Zenit überschritten haben und wieder rückläufig sein wird - darin sind sich die Demographen einig. Da ein Großteil der ehemaligen Entwicklungsländer zu Schwellenländern geworden sind, können diese mit wachsendem Wohlstand rechnen, was langfristig automatisch zu einem Rückgang der Geburtenrate führen wird.

Um diesen Prozess zu beschleunigen ist es wichtig, in den Ländern mit nach wie vor hohen Geburtenraten Aufklärungsarbeit zu leisten und die Bildung junger Menschen - vor allem der Frauen - zu fördern.

Wenn du wissen willst, was DU tun kannst, lies hier weiter. Oder nutze unsere Linkliste.

Aber es gibt auch Stimmen die sagen, dass wir das Bevölkerungswachstum gar nicht einschränken müssen. Es gebe genug Platz und Nahrung für weitere sieben milliarden Menschen, vorausgesetzt der Mensch lernt seinen negativen Einfluss auf den Planeten in die richtigen Bahnen zu lenken.

Was hat es mit dem globalen Fußabdruck auf sich? Hier mehr...

 

2) Armut

Armut ist nicht gleich Armut. Menschen, die in Deutschland unterhalb des Existenzniveaus leben haben ganz andere Probleme als ein Kriegs- oder Landflüchtling. Die Weltbank schätzt, dass 1,4 Milliarden Menschen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen müssen, was die Weltbank als Bemessungsgrenze für extreme Armut festgelegt hat. So gesehen lebt jeder vierte Mensch in extremer Armut. 

Die Versuche die Armut zu bekämpfen sind vielfältig. Von der Vergabe von Mikrokrediten über die Einfuhr von Regionalwährungen bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Bemühungen, die weltweite Armut einzudämmen. Tatsächlich zeigen diese Maßnahmen Wirkung: Die Anzahl der in extremer Armut Lebenden ist rückläufig: Von 1981 bis 2005 sank der Index um 500 Millionen. Ihr Anteil an der Weltbevölkerung ist von 52 auf 26 Prozent geschrumpft.

Was DU gegen Armut tun kannst. Oder sieh dir die Linkliste dazu an.

 

3) Nahrung

Man hört immer wieder, dass globale Ernteerträge deutlich steigen müssten, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Dafür müsse mehr Geld zur Forschung und Entwicklung im Agrarsektor in die Hand genommen werden. Auch der gentechnisch verändertes und/oder patentiertes Saatgut wird gefordert, um den Hunger zu bekämpfen.

Aber warum werfen wir dann so viele Lebensmittel weg? In Wirklichkeit ist es doch so, dass wir schon lange genügend Nahrung produzieren um die Weltbevölkerung zu ernähren. Das Ganze ist viel eher ein Verteilungs- und Wohlstandsproblem. Wenn die Menschen gemeinsam dafür sorgen würden, dass Nahrung kein Spekulations- und Machtinstrument mehr ist, wird auch der weltweite Hunger ausbleiben.

Auch wir können dafür sorgen, dass der Umgang mit unseren Lebensmitteln zu einer gerechteren Weltlage beiträgt. Wir befinden uns im Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft. Der Wille des Kunden gewinnt immer mehr Gewalt über die Märkte, dies sollten wir niemals unterschätzen. Mit unserer Kaufentscheidung können wir dafür sorgen, dass Menschen unter würdigen Umständen arbeiten dürfen und dass die Lebensmittel auf meinem Teller unter natürlichen und umweltverträglichen Bedingungen hergestellt werden. Natürlich sind biologisch angebaute Lebensmittel oft teurer und darum für viele gar nicht erschwinglich. Hier ist wiederum die Politik gefordert, die dafür sorgen müsste, dass konventioneller Landbau nicht mehr so stark gefördert wird, denn dann würde der preisliche Unterschied zwischen Bio und nicht-Bio verschwinden.

 Warum nicht mal ein Schwein essen, dass man persönlich gekannt hat?  Oder doch lieber nur Infos zu Biolandbau und Permakultur, bzw unsere Linkliste?

 

4) Wasser

Im Verlauf der nächsten 20 Jahre wird sich die durchschnittlich verfügbare Wassermenge pro Person weltweit um ein Drittel verringern. In insgesamt 40 Ländern herrscht bereits heute Wasserknappheit, selbst in Europa. Ungefähr zwei Millionen Tonnen Abfall werden täglich in Flüsse, Seen und Meere entsorgt. Wirtschaftswachstum und neue Lebensstile verschärfen das Problem zusätzlich: Hat ein Chinese 1985 nur 20 Kilogramm Fleisch gegessen, konsumiert er heute mehr als 50 Kilogramm. Gerade die Fleischproduktion ist besonders wasserintensiv. In einem Kilogramm Rindfleisch stecken bis zu 16.000 Liter Wasser, so viel wie in 80 Badewannen passen. 

Wie kann man dafür sorgen, dass die Meere und Binnengewässer geschützt und nachhaltig bewirtschaftet werden? Mit der sorgfältigen Wiederaufarbeitung und Gewässerschutz- gesetzen konnte man in Nordeuropa zumindest dafür sorgen, dass im Normalfall (Hitzeperioden im Sommer ausgenommen) kein Mangel an Wasser besteht. Umfangreiche Entsalzungsanlagen, flächendeckende Wiederaufbereitung und in manchen Regionen sparsamer Umgang mit der wertvollen Ressource sind die Schlüssel zu einem zukunftsorientierten Wassermanagement.

Die GIZ z.B. sorgt in Entwicklungsländern für eine hygienische Wasserversorgung, während die Michael Otto Stiftung den Gewässerschutz in Deutschland unterstützt. Mehr Wasserprojekte in unserer Linkliste.

 

5) Umwelt

Die Umweltverschmutzung ist ein Hauptproblem der industrialisierten Welt und trotzdem nimmt sie in Anbetracht der Wirtschaftskrise und des Klimawandels eine eher untergeordnete Rolle in unserer Wahrnehmung ein – völlig zu Unrecht. Fast ein Viertel der weltweiten Landmasse ist bereits durch Erosion, Austrocknung und Versalzung bedroht. Laut GDI (Gottlieb Duttweiler Institut für wirtschaftliche und soziale Studien) betragen die jährlichen, weltweiten Schäden durch Naturkatastrophen und Luftverschmutzung bereits ca. 100 Milliarden Euro! Es steht also außer Frage, dass Umweltverschmutzung teuer ist – für die Kosten dürfen meist diejenigen aufkommen, die kaum noch etwas zu verlieren haben.

Zum Glück beginnen die Menschen (und auch die Politiker) immer mehr zu begreifen, dass wir ohne eine intakte Umwelt über kurz oder lang zugrunde gehen werden. Seit Mitte der 80er Jahre hat sich die Anzahl der Schutzgebiete weltweit mehr als verdoppelt und liegt heute bei etwa 55.000 (Quelle: UNEP-WCMC) Die unterschiedlichen Schutzbemühungen zeigen Erfolge, so wurde durch Filter und Katalysatoren der Ausstoß von Stickoxid und Schwefeldioxid stark gesenkt. Letzteres führte unter anderem zu saurem Regen, der Atemwegserkrankungen auslöst und Waldböden verseucht. Solche Regenfälle gibt es heute in Deutschland nicht mehr. Zwischen 2000 und 2010 sank die abgerodete Waldfläche weltweit von 16 Millionen Hektar pro Jahr auf 13 Millionen. Im gleichen Zeitraum wuchs die Fläche der geschützten Gebiete international um 94 Millionen Hektar.

Seit einer EU-Vorschrift von 2000 hat sich die Situation an den Meeren, Strömen und Seen Europas verbessert. Während Anfang der neunziger Jahre nur 50 Prozent aller Flüsse zum Baden geeignet waren, sind es heute schon 90 Prozent. Auch wenn diese Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann, soll es doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Umwelt nach wie vor stark bedroht ist und wir nicht aufhören dürfen für ihren Erhalt zu kämpfen!

Grundlegende Veränderungen im großen Maßstab können also vor allem die Regierungen der Nationen durchführen. Aber auch als Verbraucher kann man zum Schutz der Umwelt beitragen. So sollte man so viel es geht Eingriffe in die Natur unterlassen (Baden an abgesperrten Uferbereichen, Skifahren abseits der Pisten etc.) auf Plastik verzichten wo es geht, keinen Müll auf Grünflächen oder Wäldern wegwerfen oder - was viele nicht wissen - keine Zigarettenkippen in Gullys oder auf den Boden schnipsen. (Ein Zigarettenfilter verunreinigt zwischen 40-100 l Grundwasser)

Wenn ihr selber etwas tun wollt, klickt hier oder geht zur Linkliste.

 

6) Rohstoffe

Die wachsende Weltbevölkerung wird immer mehr Materialien verbrauchen. Gleichzeitig produziert sie immer mehr Müll. Manche der wichtigen Rohstoffe sind schon äußerst knapp, wie z. B. Silizium oder auch Uran, der Abbau der Rohstoffe zerstört jährlich mehrere Millionen Quadratkilometer Naturraum. Ganz besonders dramatisch kann man dies in Südamerika beobachten, wo durch den Goldabbau riesige Urwälder niedergerissen werden. Wenn wir nicht bald den Hebel umlegen, entledigen wir uns jeglicher Lebensgrundlage und werden auf einem leer gefressenen Erdball alleine eingehen.

Wie aber kann man diese Probleme auf lange Sicht lösen? Zwar gibt es immer mehr Kunststoffe, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und beim Verrotten keine Giftstoffe in die Umwelt abgeben, doch stehen sie im Verruf, weil dafür wertvolle Agrarfläche verloren geht, die man - im Anbetracht des weltweiten Hungers - eher für Nahrungsmittel aufwenden sollte. Dennoch sind Kunststoffe aus z.B. Maisstärke eine echte Alternative zum verschwenderischen Umgang mit Kunststoffen auf Rohölbasis. Hier wird noch weiter geforscht werden, damit eine effiziente Herstellung von alternativem "Plastik" zukunftsfähig wird.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist das Recycling. Deutschland kann stolz von sich behaupten "Recyclingweltmeister" zu sein. Rund 46 Prozent aller Abfälle werden hierzulande erneut verwertet, mehr als in den anderen europäischen Ländern - Tendenz steigend. Auch viele Hersteller (z.B. von Computern) nehmen ihre alten Geräte zurück, um sie zu demontieren und wiederzuverwerten. Je mehr unserer Güter in einem Kreislauf produziert und verwertet werden, desto weniger wird die Umwelt mit Müll belastet.

Ein zentraler Gedanke unseren Verbrauch auf der Erde zukunftsfähig zu gestalten ist das Prinzip von Cradle2Cradle.

 

7) Energie

Die Menschheit wird mit ihrem wachsenden Energiehunger nur dann überleben, wenn sich der Verbrauch und die vorhandene Energiemenge in einem nachhaltigen Gleichgewicht befinden. Die Suche nach ausreichend umweltverträglicher Energie für die wachsende Menschheit, ist das zentrale Thema, welches über unsere Zukunft entscheiden wird. Das Verfeuern von fossilen Energieträgern scheint immer weniger zeitgemäß, der Förderhöhepunkt des Rohöls ist bereits überschritten, auch die Ressourcen von Erdgas sind nicht unendlich und machen von den Förderländern abhängig. Welches also sind die wahren Energielieferanten der Zukunft?

Zum Glück gab es auf diesem Gebiet in den letzten Jahren erstaunliche Fortschritte. So wurde die Wind- und Sonnenenergie in Deutschland, aber auch weltweit erheblich ausgebaut. Biogas, Erdwärme und noch exotische Energieformen wie z.B. Energie aus Algen, Micro Energy Harvesting oder Magnetmotoren sind ein Indiz dafür, dass nicht nur die fossile Energieerzeugung für Strom aus der Steckdose sorgen kann. Es geht nun darum, die Stromnetze auf eine neue Form der Energieversorgung - weg von großen Monopolisten, hin zu kleinen und regional gelenkten Energieerzeugern umzubauen. Außerdem kann es nichts schaden bewusster und sparsamer mit unserer Energie umzugehen. Es muss einfach nicht sein, dass wir TV, Radio und Computer permanent laufen lassen oder das Licht in allen Räumen brennen lassen. Mit etwas Sparsamkeit, neuen Energiequellen und einer Umverteilung der Energie, kann es uns durchaus gelingen, die Energiefrage zu lösen.

Mehr darüber hier.

 Auf jeden Fall sollte zusammenfassend gesagt sein, dass das Glas eher halbvoll denn halbleer ist und es darum nicht schaden kann zu sagen, dass wir auf dem Weg zur Weltrettung schon ein gutes Stück vorangekommen sind. Es gibt Konzepte und Lösungen für unsere Probleme. Sie müssen nur effektiv und zügig umgesetzt werden!

 

BLOG:

Zwischenstand

Lange haben wir nichts von uns hören lassen. Zwar hat uns das Fundraising über Startnext ein gutes Stück weiter gebracht, aber leider nicht weit genug, um den Film tatsächlich zu Ende zu bringen. Allen Unterstützern sei an dieser Stelle versichert: Gut Ding will Weile haben - fertig wird der Film zu 100%, die Frage ist nur, wann genau.

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Die ersten 15 Minuten

Die ersten 15 Minuten sind geschnitten! Sinn dahinter war überhaupt einmal zu testen, ob unsere experimentelle Idee, einen Dokumentarfilm mit spielfilm- artigen Sequenzen zu produzieren, aufgeht.

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Love Green

Heute wird unser Film auf der Internetseite von Love Green vorgestellt! Folgt diesem Link und seht euch auch die anderen interessanten Features dort an!

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Wann kommt das Ende?

Die Zeiten der ewig schwarzen Meldungen über Apokalypse und Weltuntergang sind endgültig vorbei! Jetzt ist es Zeit nach Lösungen zu suchen: Wie kann sich die Menschheit vor dem drohenden Kollaps schützen? Was für eine Zukunft wollen wir? Was sind die besten Konzepte? Und wie verdammt werde ich diesen beschissenen Pessimismus los? Diese Fragen will "Ein neuer Anfang" beantworten.

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